Thema Gesundheit: Heuschnupfen während der Schwangerschaft behandeln

Antihistaminika wird meist als Arzneimittel gegen Heuschnupfen eingesetzt. Mittlerweile werden sogenannte Antihistaminika der zweiten Generation, mit den Wirkstoffen Cetirizin und Loratadin eingesetzt. Diese haben gegenüber älteren Histamin-Rezeptorblocker, den Vorteil, dass sie nicht mehr die ungewünschte Wirkung, eines Beruhigungsmittels haben. Bereits während der Behandlung sollte man ausreichend viel Schlafen, um ein gesundes Baby entwickelt zu bekommen.

 

Ein ausreichend untersuchtes, geeignetes Hilfsmittel für eine Frau die ein Baby austrägt, ist Loratadin. Es kann von Frauen während der Schwangerschaft bei Heuschnupfen eingenommen werden, ohne der Entwicklung vom Baby zu schaden. (Stand der Empfehlung: 2013). Man sollte sich jedoch auch immer von einem Arzt beraten lassen, welche Mittel am besten während oder nach einer Schwangerschaft am besten für das Kleinkind ist.

 

Auch Tabletten der älteren Generation, können während der Schwangerschaft eingenommen werden. Es gilt nur zu bedenken, dass diese Präparate sehr müde machen und das Reaktionsvermögen einschränken können, man sollte also nicht Auto fahren um sich, das heranwachsende Kind und natürlich auch andere Verkehrsteilnehmer, nicht zu gefährden. Auch Antiallergische Tropfen für die Augen, wie Vividrin können bei einer Allergie benützt werden. Wurden diese jedoch vorher noch nie angewendet, sollte man zu Beginn nur eine kleine Dosis verwenden, um eine allergische Reaktion auszuschließen.

 

Ein Arzneimittel zur Vorbeugung, mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure, ist rezeptfrei erhältlich, jedoch ist auch dies, besonders im erstes und zweiten Schwangerschaftsdrittel, nur nach Rücksprache mit dem Gynäkologen einzunehmen. Aufpassen sollte man ab der 30. Woche, da es hier langsam auf die Geburt zugeht. Das Medikament ist Steroidfrei und als Nasen- oder Augentropfen erhältlich. Es muss mehrmals täglich angewendet werden, um seine volle Wirkung zu entfalten. Jedoch sollte auch immer ein gewisses Risiko berechnet werden.

Zur Abschwellung der Nasenschleimhäute kann ein Mediziner steroidhaltige und abschwellende Nasensprays verschreiben. Bei der Einhaltung der empfohlenen Dosis ist eine Gefährdung des Babys durch die Wirkstoffe sehr unwahrscheinlich. In der Schwangerschaft gilt jedoch grundsätzlich: Vor der Einnahme von Präparaten mit schleimhautabschwellender Wirkung sollten Sie Ihren Gynäkologen fragen, um allergische Reaktionen zu vermeiden und gesunde Kinder zu bekommen.

 

Zur Sicherheit sollte man sich in der Apotheke über Risiken und Nebenwirkungen von den verschiedenen Arzneimitteln aufklären lassen. Viele dieser Medikamente erhält man nur mit einem Rezept. Die Medikation sollte von einem Arzt erstellt werden.

Weitere Möglichkeiten sind:

-Lorano

DHU

-Loratadin

-Livocab

Fenistil

Globuli

-Cortison

 

Was tun, bei einer Allergie in der Schwangerschaft?

Viele Menschen haben einen großen Kinderwunsch nach einem Baby und lassen sich von einem Heuschnupfen nicht kleinkriegen. Das ungeborene Kind sollte deswegen bereits vor der Geburt untersucht werden. Wenn die Pollen fliegen leiden Viele, unter tränenden, juckenden Augen und laufenden Nasen, natürlich auch Schwangere. Doch darf man während der Schwangerschaft Arzneimittel gegen Heuschnupfen einnehmen? Was muss man mit Heuschnupfen beim Stillen (Stillzeit) beachten? Viele werdende Mütter fragen sich, was man darf und worauf man bei Asthma, Neurodrmitis und Co. während der Schwangerschaft achten muss. Wenn man schwanger ist, muss man sich die Medikamente sehr genau auswählen lassen von einem Arzt. Der Doktor wird ihnen hier sehr viele wertvolle Tipps geben können.

Viele schwangere Frauen die unter Allergien leiden sind verunsichert, ob während der Schwangerschaft überhaupt Medikamente eingenommen werden dürfen, um die Symptome zu lindern. Doch allergisches Asthma und auch vermeintlich harmloser Heuschnupfen, sollte während einer Schwangerschaft weiterbehandelt werden. Die wichtigsten Fragen im Überblick:

Was muss bei Heuschnupfen und Schwangerschaft beachtet werden

Was muss bei Heuschnupfen und Schwangerschaft beachtet werden

Wie kann Heuschnupfen während der Schwangerschaft behandelt werden, ohne dem Baby zu schaden?

Bei leichten Beschwerden gibt es einige Tipps die, die Beschwerden lindern können. So genügt es oft schon, wenn man versucht den Kontakt zu Pollen zu reduzieren. Man sollte auf seine Ernährung achten und genügen Flüssigkeit aufnehmen, um die Schleimhäute feucht zu halten. Professor Arthur Helbling, Leitender Doktor der Allergologisch Immunologischen Poliklinik des Inselspitals Bern, empfiehlt außerdem, die Fenster beim Autofahren geschlossen zu halten. Vor dem Zubettgehen sollten Schwangere, die Haare waschen und das Schlafzimmerfenster sollte auch über Nacht zu bleiben.

Dürfen Augentropfen und Nasensprays benutzt werden?

Professor Helblingn sagt, „Unbedenklich sind Nasentropfen mit Kochsalzlösung“. Diese Art ist auch ein Geheimtipp bei Heuschnupfen Hausmittel. Bei stärkeren Beschwerden in Nase und Augen können auch in der Schwangerschaft, frei verkäufliche Antihistaminika eingenommen werden. Diese wirken nur auf einen sehr kleinen Bereich der Schleimhaut. „Schäden beim ungeborenen Kind sind bis heute nicht beobachtet worden“, so der Berner Experte. Auch die Entwicklung des Kindes wird hiervon nicht beeinträchtigt. Dies trifft ebenso für minimal dosierte Kortisonsprays (Kortisonspritze) und solche die Cromoglicinsäure enthalten, zu.

Wenn Tropfen und Sprays nicht genug sind

„Dann sollte die Frau zu einem Allergologen gehen und sich ein Mittel zum Einnehmen verschreiben lassen“, rät Arthur Helbling. Kein Mediziner wird einer Schwangeren leichtfertig Medikamente verschreiben. „Aber ein unbehandelter allergischer Schnupfen ist kein Wehwehchen, bei dem man einfach abwarten sollte.“ Auch ihre Familie sollte Sie auf gewisse Verhaltensmuster hinweisen, wenn diese merken, dass sie oft in der Schwangerschaft Heuschnupfen haben.

Im neuen „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ weist auch Professor Schultze-Werninghaus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) darauf hin, dass es speziell bei allergischem Asthma wichtig ist, die Krankheit unter Kontrolle zu halten. Denn die Asthmaanfälle können unter Umständen, zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen. Auch die Entwicklung des Kindes könnte ungünstig beeinflusst werden. Notwendige Medikamente sollten daher nicht, ohne Rücksprache mit dem behandelnden Gynäkologen abgesetzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist eine Therapie mit einer Akupunktur.

Wer unter allergischem Asthma leidet, sollte dies mit dem Gynäkologen besprechen und sich regelmäßigen Kontrolluntersuchungen unterziehen. Der Frauenarzt wird außerdem über das korrekte Verhalten im Falle eines drohenden Anfalls aufklären.

Desweiteren unterstützt Sport (z.B. einen Tag Wellness oder ein Besuch im Schwimmbad) die Heilung von Heuschnupfen während der Schwangerschaft. Wenn sie dies bereits wenige Tage angewendet haben, sollten ein besseres Körpergefühl eintreten.

Verschiedene Symptome können Atemnot oder extremer Husten sein. Da dies immer sehr gefährlich ist, muss hier ein Nasenspray oder Augentropfen gewählt werden, die sehr verträglich sind. Bei vielen Müttern hat hier auch eine Homöopathie geholfen.

Desweiteren kann durch eine Desensibilisierung der Körper an die Pollen gewöhnt werden und so die Gesundheit wieder gestärkt werden. Jedoch vergessen auch viele Eltern, dass es ohne eine gesunde Ernährung nichts wird. Bereits vor der Geburt des Kindes müssen genügend Nährstoffe bereitgestellt werden. So können auch die Kinderkrankheiten frühzeitig vorgebeugt werden.

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