10 Hilfreiche Tipps und Mittel gegen Heuschnupfen und Pollenallergie

Wenn die Zeit des Pollenfluges beginnt, leiden zahlreiche Menschen, an triefenden Nasen, und roten, tränenden, geschwollene rote Augen. Es ist Hochsaison für Heuschnupfen und Allergien. So eine Allergie beeinträchtigt die Gesundheit und erschwert das Leben von etwa 15 Millionen Menschen. Die Allergie ist nicht nur störend und unangenehm, sie können auch gefährlich werden. Hier finden Sie zehn Tipps für Allergiker, wie die Beschwerden gelindert oder vielleicht sogar vermieden werden können. Erfahren sie nun was am besten und wirklich hilft. Viele weitere Tests wurden durch die Stiftung Warentest durchgeführt.

Was hilft gegen Heuschnupfen fragen sich viele Menschen

Was hilft gegen Heuschnupfen fragen sich viele Menschen

Die Allergien die durch Pollen ausgelöst werden, nehmen immer mehr zu. Steigende Feinstaubkonzentration in der Luft, übertriebene Hygiene, Pflanzen mit aggressiven Allergenen, sowie zunehmender Stress, können Gründe hierfür sein. Diese Faktoren täuschen unser Immunsystem, welches daraufhin die eigentlich harmlosen Pollen zum Feind erklärt. In höchster Alarmbereitschaft, schüttet das Abwehrsystem, in erhöhtem Maße, das Hormon Hystamin aus. Dieses wird überhaupt nicht gebraucht, löst aber dafür, den Heuschnupfen aus. Dieser ist gefährlich, denn in über 40 Prozent der Fälle kann er zu Folgeerkrankungen der Atemwege, bis hin zum Asthma führen. Eine Behandlung sollte immer von einem Doktor überwacht werden. Der Weg zum Allergologen ist also unumgänglich. Aber auch Mittel und Wege aus der Naturmedizin können dazu beitragen, dass die Symptome von Heuschnupfen weniger werden und die Beschwerden gelindert werden. Viele Hausmittel helfen schon gegen den leichten Heuschnupfen. Heuschnupfen geplagte sind immer mit triefenden Nasen im Leben unterwegs. Wenn man jedoch einen starken und extremen Heuschnupfen hat, ist ein Gang zum Arzt oft nicht zu verhindern. Nun muss man jedoch für sich selber herausfinden, welche Medikamente oder Tabletten für einen selber am besten eignen. Oder man entscheidet sich für die Homöopathie, die bereits auch bei vielen Menschen für zahlreiche Erfolge steht.

Auch in der Schwangerschaft sollte man einiges beachten, um die Gesundheit bei Kindern nicht zu schädigen. Wenn diese bereits früh mit Heuschnupfen in Berührung kommen kann ein ständiger Husten sie ein Leben lang begleiten.

 

1. Tipps gegen Augenprobleme

• Kühlbrillen oder Gel, reduzieren geschwollene und juckende Augen.

• Das Mittel Augentrostkraut hilft, wenn durch die Heuschnupfen Allergie die Augen zu schwellen, tränen, oder sich entzünden. Gießen sie zwei Teelöffel mit 0,3 Liter Wasser auf und kochen sie es, lassen Sie es anschließend für fünf Minuten ziehen. Tränken Sie ein Tuch, oder einen Wattebausch mit dem abgekühlten Aufguss und legen Sie es für ca. 15 Minuten, auf die geschlossenen Augenlieder.

• Homöopathisch kann gegen den ständigen Tränenfluss und die daraus resultierenden Atembeschwerden, durch die Einnahme von Galphimia glauca D6 vorgegangen werden.

2. Pflanzenkuren helfen

• Taigawurzelkapseln und Echinacea stärken die Abwehrkräfte und eignen sich deswegen besonders zur Prophylaxe gegen die Allergie.

• Gegen Heuschnupfen erzielen auch spezielle Kuren mit Pflanzenheilmittel sehr gute Erfolge. Die Mineralstoffe und Enzyme helfen dem Immunsystem und vermeiden die übermäßige Hystamin Ausschüttung für Allergiker.

• Aloe Vera Saft eignet sich hierfür am geeignetsten, da dieser besonders reich an den richtigen Vitalstoffen ist. Sie sollten über vier Wochen hinweg 0,2 Liter am Tag zu sich nehmen.

3. Tipps gegen Schnupfen, Niesen und geschwollene Augenlieder

• Benutzen sie dreimal am Tag, eine Nasensalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol, bei ausgetrockneten Schleimhäuten, dieser ist Nährboden für Viren und Bakterien.

• Eine tägliche Nasenspülung mit Salzwasser, kann bei dem einsetzenden Pollenflug, Linderung der Beschwerden verschaffen. Eine Pollenflug Vorhersage gibt es hier. Lösen sie dazu einen Teelöffel gewöhnliches Kochsalz, in einem Viertelliter lauwarmen Wasser auf. Ziehen sie die Lösung durch die Nase hoch. Dies spült die Pollen aus und desinfiziert die Nasenschleimhaut.

• Efeupräparate sorgen dafür, dass krampfartige Hustenanfälle abnehmen.

• Die Inhalation von Dill- und Fenchelölen kann bei verschleimten Bronchien hilfreich sein. Bringen sie dazu drei Liter Wasser zum Sieden, geben sie vier bis sechs Tropfen Öl dazu. Atmen Sie die Dämpfe für etwa zehn Minuten, durch Mund und Nase ein, dieser Vorgang, kann mehrmals täglich wiederholt werden.

• Pestwurztabletten hilft bei allergischem Asthma, da sie die Bronchien weiten und Entzündungsreaktionen lindern.

• Juck- und Niesreiz wird man am besten mit der Einnahme von dreimal täglich, je fünf Globuli Sabadilla D6 los.

4. Tipps bei Schlappheit und Müdigkeit

• Menschen die unter Heuschnupfen leiden, fühlen sich oft erschöpft. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, Aufgaben werden vernachlässigt und der Gedanke an Sport gerät in weite Ferne. Ginseng dann hier das Leben erleichtern, da er den Körper anregt und den gesamten Organismus und die Gesundheit auf Trab bringt. Legen Sie ein Stück Ginseng, etwa drei Gramm, in einen Liter gekochtes Wasser und trinken Sie dies über den Tag verteilt.

• Ein bis drei Tropfen Fichtennadel- oder Basilikumöl in einer Duftlampe kann helfen, die Auswirkungen der Allergie, auf die Gedächtnisleistung zu mindern.

• Gegen Heuschnupfen und Allergien hilft die Heilkräfte des Gingkobaumes. Gingkotablette verbessern die Konzentration und vertreiben die Müdigkeit, da sie die Durchblutung des Gehirns fördern.

5. Wechselbäder, Vitamine und Saunagänge

• Der Wechsel von Warm zu Kalt ist gut für die Gesundheit, dadurch wird das Immunsystem trainiert, saunieren eignet sich besonders für das Training.

• Auch Wechselduschen am Morgen können hilfreich sein. Die Reihenfolge sollte, kalt lauwarm – kalt sein. Danach nicht mit einem Handtuch abtrocknen, sondern an der Luft trocknen.

• Besonders wichtig im Kampf gegen Heuschnupfen und Co ist eine Vitaminreiche Kost. Speziell Vitamin C muss verstärkt zu sich genommen werden. Rohes Sauerkraut, Paprika, Tomaten und Grapefruit sollten einen hohen Stellenwert, auf dem Speiseplan einnehmen.

• Auch ein schnelles Armbad hilft. Dazu muss einfach nur das Waschbecken mit kaltem Wasser gefüllt werden, dann die Arme abwechselnd, für etwa eine halbe Minute in das Wasser gehalten werden. Wiederholen Sie den Vorgang fünfmal.

6. Tipps gegen Kopfschmerzen

• Manchmal hilft es schon, wenn sie ein Tuch mit kaltem Wasser befeuchten und es für etwa fünf Minuten in den Nacken legen.

• Sehr hilfreich können auch zwei Tropfen Pfefferminzöl, oder asiatischer Tiger Balm sein, den sie auf die Schläfen, über die Nasenwurzel, oder kreisförmig im Nacken verreiben.

• Bei Spannungskopfschmerzen hilft außerdem, ein einfacher kalter Gesichtsguss. Der Kälteschock regt über die Rezeptoren den Stoffwechsel an, bringt den Kreislauf in Schwung und löst die Spannungen im Kopf.

7. Thema Stress als Auslöser der Allergie

• Stress ist Mitauslöser und Verstärker von Heuschnupfen. Dies wurde bei ca. 30% der Pollenallergiker festgestellt. Das vegetative Nervensystem, welches für die Hystaminausschüttung verantwortlich ist, kann durch Entspannungsübungen, wie Yoga, autogenes Training oder Meditationstechniken beruhigt werden.

• Das vegetative Nervensystem ist so empfindlich, dass manche Allergiker Symptome bekommen, wenn sie nur von Pollenflug hören. Mentales Training mit Entspannungs- und Visualisierungstechniken kann dagegen helfen. Auch Selbsthypnose gehört dazu. Da es hier besonders wenige Nebenwirkungen gibt, eignet es sich sehr gut.

8. Tipps gegen Juckreiz

• Machen Sie sich Umschläge mit Essigzusatz, pro einem Liter Wasser, ein Esslöffel Essig, dies hilft bei Juckreiz.

• Die Kieselsäure die in Zinnkraut enthalten ist, fördert die Zellerneuerung und bindet die Feuchtigkeit in der Haut. Kochen Sie hierzu, zwei Handvoll Kraut, in zwei Liter Wasser, für zehn Minuten. Seien Sie es dann ab und stellen den Sud in den Kühlschrank, bis er auf etwa 15 Grad abgekühlt ist. Tränken Sie eine Mullbinde mit dem Sud und umwickeln Sie damit die juckenden Stellen.

• Der allergische Juckreiz wird auch durch die Halicar-Salbe und den darin enthaltenen Wirkstoffen der Ballonrebe gestoppt. Behandeln Sie die betroffenen Stellen, bis zu dreimal täglich.

9. Vermeiden Sie den Kontakt mit Pollen

• Bewahren Sie die Kleidung, die Sie untertags getragen haben, nicht offen im Schlafzimmer auf, um den Kontakt mit den Pollen zu minimieren.

• Ventilatoren zur Kühlung der Räume sind tabu, da sie die Pollen aufwirbeln und im Raum verteilen.

• Halten Sie bei starkem Pollenflug, die Fenster während der Nacht geschlossen.

• Vor dem Schlafengehen, sollten Sie Ihre Haare waschen, da sich Pollen auf ihnen absetzen und Sie die Allergieerreger nachts einatmen könnten.

• Gehen Sie direkt nach starkem Regenguss nach draußen, da ist die Luft von Pollen gereinigt.

• Wenn Sie Sport im Freien treiben, sollten Sie immer versuchen, durch die Nase und nicht durch den Mund zu atmen. Denn die Nasenhaare arbeiten wie ein Filter und fangen die Pollen ab.

• Am Morgen ist die Pollenbelastung in Großstädten am geringsten.

• Planen Sie Ihren Urlaub so, dass Sie sich möglichst zur Heuschnupfen Saison, am Meer oder im Hochgebirge aufhalten um so wenig Kontakt wie möglich, mit den Pollen zu haben.

10. Gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem

• Viel zu Trinken ist bei Heuschnupfen, oder anderen Allergien äußerst gut und wichtig. Vor allem Mineralwasser, welches mindestens 80 Milligramm Magnesium pro Liter enthalten sollte. Dies hält die Schleimhäute feucht, dadurch können die Pollen besser abgefangen werden.

• Eine Zink- und Selenreiche Ernährung ist für Allergiker besonders wichtig. 10 Milligramm Zink und 50 Mikrogramm Selen sollten täglich aufgenommen werden. Da Magnesium, die Abgabe von Histamin in den Blutkreislauf verhindert, ist auch dies enorm hilfreich. Sie sollten ausreichend Nahrungsmittel, wie Meeresfische, Vollkornprodukte, Soja, ungeschälten Reis, Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Weizenkeime verzehren.

• Auch durch ausreichend viel Schlafen kann man bereits wieder gesund werden

• Vitamin C ist unerlässlich, da es teilweise das überflüssige Histamin bindet und zu ungefährlichen Säuren umbaut.

• Histaminhaltige Nahrungsmittel wie Käse, Salami, Nüsse, Thunfisch und Weißwein, sollten zur Pollenflugzeit vermieden werden.

• Gut sind ungeschälte Äpfel, grüne Bohnen, Grünkohl, Rotbusch- und Jasmintee. Da diese Nahrungsmittel den Pflanzenfarbstoff Querzentin enthalten, der wiederum die Histaminfreisetzung blockiert.

 

Fazit:

Jetzt müssen Sie sich entscheiden, welche Medikamente oder Hausmittel sich für sie am besten eignen. In spätestens zwei Monaten sollte eine Besserung auftreten. Auch ist bekannt, dass es den Menschen im Winter mit einer Pollenallergie besser geht, da die Pollen nicht in der Luft herumfliegen. Ein Test beim Arzt, ob man allergisch auf Heuschnupfen reagiert bringt hier klare Vorteile. Sie können sich nun auf die neue Lebenssituation einstellen und effektiv reagieren.

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